Umweltschutz bei den Pfadis

Logo

Das Studium der Natur wird euch all die Schönheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat. Euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was euch gegeben ist, und macht davon den bestmöglichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen!

Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.
(Abschiedsbrief von Robert Baden Powell)


Dieser Auszug aus dem Abschiedsbrief von BIPI ist als Auftrag an uns Pfadis anzusehen und stellt einen wesentlichen Wert unserer außerschulischen Jugenderziehung dar.

Möchte man der Umwelt Gutes tun, muss man zuerst bei sich selbst anfangen, bevor der moralische Zeigefinger erhoben wird. Im Folgenden haben wir wertvolle Tipps für einen umweltfreundlicheren Lebensstil gesammelt.Pfadfinder auf einem Fahrrad

  • Verkehr: Es muss nicht immer das Auto sein. Öffentliche Verkehrsmittel decken heute einen Großteil aller Ballungsräume ab. Und wenn mal kein Zug fährt: Fahrräder schlucken kein Benzin und halten fit! Tipps:
    • Wir gehen zu Fuß in die Heimstunde oder fahren mit dem Rad.
    • Eltern, lernen ihren Kindern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Pfadfinderveranstaltungen zu gelangen oder bilden Fahrtgemeinschaften, wenn sie die Kinder in die Heimstunde bringen.
    • Wir nützen die öffentlichen Verkehrsmittel oder bilden Fahrtgemeinschaften, wenn wir auf Sitzungen fahren.
    • Wir fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Wochenend- oder/und Sommerlager.
  • Energie, Heizung und Wasser: In unserem täglichen Leben kann sehr viel Energie gespart werden, ob in der Heimstunde, im Lager oder zuhause, als Pfadfinder/innen tragen wir dazu bei, mit den Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen! Tipps:Caravelles Explorer
    • Fernseher, Videorekorder und DVD-Player sind häufig im Standby-Betrieb und verbrauchen so unnötig viel Energie, während sie dabei noch nicht einmal genutzt werden. Netzadapter benötigen ebenfalls Strom, auch wenn sie gar nicht eingeschaltet sind. Stecker raus spart Strom und Geld.
    • Energiesparlampen benötigen bis zu 5x weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und Halogenstrahler. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass sich Energiesparlampen nicht in Zimmern rentieren, in denen das Licht nur kurz eingeschaltet wird. 
    • Dass Batterien hochgiftige und für die Natur schädliche Stoffe wie Cadmium, Zink und Quecksilber beinhalten, weiß man ja. Aber dass eine Wegwerfbatterie 50x mehr Energie bei der Herstellung benötigt als sie enthält, ist nicht jedem bekannt.
    • Wer beispielsweise den Kochtopf mit einem Deckel verschließt, spart schon einmal ein Drittel der Wärme und Zeit ein. Und wer dann noch darauf achtet, die Größe der Pfannen und Töpfe den Herdplatten anzupassen, senkt den Energiehunger um ein Vielfaches.
    • Tiefgefrorene Gerichte lassen sich auch prima bei Zimmertemperatur auftauen, einfach eine halbe Stunde vor Verzehr aus dem Eisfach nehmen und im Spülbecken liegen lassen.
    • Bei etwa 20 °C sprechen wir von Zimmertemperatur. Der Kälte im Winter kann man jedoch auch mit warmer Kleidung entgegenwirken.
    • Der Wasserverbrauch kann wesentlich verringert werden, wenn beim Duschen oder Zähneputzen der Wasserhahn  während des Wasch- bzw. Putzvorganges zugedreht wird; Baden verbraucht 4x so viel Wasser als Duschen, das wusstest du sicher schon!
  • Verpackungen und Mülltrennung: Optimal ist es natürlich, wenn man von vornherein die Entstehung von Müll vermeidet, indem man beim Kauf stets unnötige Verpackungen umgeht.
    • Stofftaschen statt Plastiktaschen verwendet und unvermeidbare Verpackungsreste häufiger benutzt;
    • Für Duschgel und Putzmittel Nachfüllpackungen verwenden!
  • Lebensmittel und Kosmetika:ein Mädchen isst eine Wassermelone und lacht
    • Muss man zu Weihnachten Erdbeeren essen? Muß der Spargel oder die Bohnen aus Kenia kommen?
    • Obst und Gemüse nach Möglichkeit vom lokalen Bauern bzw. aus der Region kaufen.
    • Lokale Saison-Früchte sollten nur in der jeweiligen Erntezeit oder im Winter aus Lagerbeständen bezogen werden, alles andere weist auf energiehungrigen Anbau und lange Transportwege hin. 
    • Bei Kosmetikas ebenfalls auf umweltschonende Produktionsweisen und möglichst wenig unnötige Verpackung zu achten (Nachfüllprodukte verwenden!).
    • Ökologisch abbaubare Produkte werden empfohlen, ebenso all jene Schönheitsartikel, die ohne Tierversuche auskommen.
    • Kosmetische Artikel sollten sparsam verwendet werden, gutes Aussehen ist auch durch viel Bewegung an der frischen Luft und richtige Ernährung zu erreichen! Wahre Schönheit kommt von innen!
  • Freizeit:Pfadfinderin beim Wandern, im Hintergrund ein Bergpanorama Deine Freizeit lässt sich vielseitig gestalten. Dass vielen Menschen bei dem Gedanken an ihre freie Zeit auch gleich der Faktor „Geld“ in den Sinn kommt, liegt zum Teil daran, dass sich ganz allgemein die Idee durchzusetzen scheint, Spaß könne man nur mit Geld haben. Dass diese Vorstellung nicht der Wahrheit entspricht, zeigt dir unsere Liste mit Aktivitäten, die unheimlich spaßig sein können – und das auch ohne Portemonnaie: Radfahren, Faulenzen, Ausschlafen, Ideen schmieden und sammeln, Tanzen, Wandern, Musizieren, Plaudern, Lesen, Tagträumen, Singen, Briefe schreiben (mit dem Stift!), die Gegend zu Fuß erkunden, Joggen, Meditieren und und und...