S.C.outing - late night shopping
Bericht vom WiWö-Grundlagenseminar 1
(aus der Sicht vom grünen Wichtel und dem blauen Wolf)

Mit strahlenden Gesichtern und voller Vorfreude trafen am Freitag, dem 28. November, 12 Wichtel- und Wölflingsleiter aus ganz Vorarlberg in unserer Residenz auf der Neuburg ein. Der Grund für das Erscheinen dieser vielen großen Kinder war das GRUSE 1, das unter dem Motto „S.C.Outing – late night shopping“ stattfand. Als erstes durften die Leiter das Rätsel um das ominöse Verschwinden des Weihnachtsmannes lösen und einander auf diesem Weg näher kennenlernen. Nach dem sie unter sehr anstrengenden Bedingungen das Rätsel gelöst hatten, gab es noch einen gemütlichen Ausklang mit Kaminfeuer, Verköstigung durch den Hauskoch und etwas Leckeres zu trinken.
Nach einer für manche ziemlich kurzen Nacht starteten diese großen Kinder dann mit ihren Einheiten. Als erstes wurden Gruppen gebildet, in diesen Gruppen wurden dann verschiedene Stationen zu den Themen Weg zum Versprechen, 1. Stern, 2. Stern usw. abgeklappert. Als Höhepunkt des Tages durften sie dann offiziell in ihre Rolle als Kinder zurückfallen und unter der Leitung von Cecilia und Christian (die damit wirklich eine schwere Aufgabe hatten) eine Modellheimstunde mit Spielen, Tanzen und Neuem lernen miterleben.
Mittags, nach dieser Modellheimstunde, kam dann der Schock für mich (das grüne Wichtel) und meinen Freund (den blauen Wolf), denn wir sind von einer der ominösen SeminarteilnehmerInnen doch tatsächlich entdeckt worden. Zu unserem Glück (und ihrem Pech) wollte ihr aber niemand glauben, und so blieben wir doch noch größtenteils unentdeckt. Nachdem dann später durch die großen Kinder eine eigene Heimstunde für ihre kleinen Kinder kreiert wurde und dann noch über Demokratie in der Heimstunde geredet wurde, gab es Abendessen. Bei diesem Abendessen ging es (wie eigentlich immer beim Essen) sehr lustig zu. König und Königin wollten nicht mehr miteinander reden, und somit wurden ihre Nachrichten über „Stille Post“, durch ihre Mitarbeiter am Hof (bzw. am Tisch) übertragen. Später ging es dann noch lustiger zu, denn die schon von allen großen Kindern heiß ersehnte Spielrunde wurde eröffnet. Ob Küsserkönig, Evolution, Stühle rücken, usw. diese komischen Menschen waren bei allem mit vollem Eifer und voller Begeisterung dabei. Dafür ging es etwas später, bei der spirituellen Erfahrung, unerwartet leise zu. Mit Fackeln und der Maus Frederick wanderten alle zusammen auf die Neuburg um ein bisschen zur Ruhe zu kommen (und vielleicht ein bisschen von der Kinderrolle weg zu kommen). Zum Aufwärmen gab es anschließend Glühwein und Kastanien im Kaminzimmer, mit anschließendem gemütlichem Ausklang (bei dem wieder mal heftig gesungen, gespielt und auch über mich und den blauen Wolf diskutiert wurde).

Am Sonntagmorgen wurden sie dann wieder mal viel zu früh, aber dennoch mit ruhiger Morgenmusik geweckt. Noch viel zu verschlafen aber trotzdem topmotiviert machten sich dann alle auf um die letzten Spiele und Theorien aufzunehmen. Als nach Kartoffelpüree, Gemüse und Schinken die Putzarbeiten erledigt waren und alle ihre Seminarmappen in die Hände gedrückt bekamen, verabschiedeten sich alle voneinander und machten sich dann auf den Weg nach Hause und ich (das grüne Wichtel) und mein Freund, der blaue Wolf, hatten dann wieder unsere heiß ersehnte Ruhe zurück.
Christina Österle und Beate Schaiden, Teilnehmerinnen aus der Pfadfindergruppe Hinterbregenzerwald