WiWö mitbestimmen lassen – geht das?
Bericht vom WiWö-Bundesspezialseminar (28./29. März 2009)
Am Wochenende vom Samstag, den 28.03. bis Sonntag, den 29.03. 2009 haben sich 20 WiWö-LeiterInnen aus ganz Österreich in Salzburg getroffen, um eben dieser Frage nachzugehen. Mit dabei auf diesem WiWö-Bundesspezialseminar waren auch 4 Vorarlberger aus den Gruppen Hinterbregenzerwald, Feldkirch und Hard.

Nach einer ruhigen Anreise, dem Bezug der Zimmer im Jugendgästehaus Salzburg und dem gegenseitigen Begrüßen (alte und neue Bekannte) ging es dann auch schon los. Nach einer Kennenlernrunde und einem kurzen Spiel stürzten wir uns gemeinsam mit den beiden Referentinnen aus der Steiermark – Heidi vom Kinderbüro Steiermark und Anna Maria von beteiligung.st – in das Seminarthema: Beteiligung von Kindern leicht gemacht.
Neben dem Ausprobieren von Methoden aus dem Erfahrungsschatz der Referentinnen gab es auch Informationen darüber, was Beteiligung ist und was Beteiligung nicht ist, welche Stufen von Beteiligung es gibt und auf was man achten sollte, wenn man Kinder ernsthaft beteiligen möchte. Bei den anschließenden Diskussionen inwieweit die einzelnen Stufen der Beteiligung bei den WiWö umsetzbar sind, kam es zu heftigen, aber sehr guten Diskussionen.
Nach diesem spannenden Tag ist der Abend gemütlich in der Lobby des Jugendgästehauses ausgeklungen, wobei es sich einige nicht nehmen ließen, zu nächtlicher Stunde noch auf die nahe gelegene Festung „Hohen Salzburg“ zu wandern. Da es sehr spät wurde und den TeilnehmerInnen überdies noch eine Stunde genommen wurde (Zeitumstellung) ging es am nächsten Morgen dementsprechend ruhiger weiter. Neben einem Austausch an Methoden ging es nun vor allem darum, dass wir unsere eigene WiWö-Arbeit hinsichtlich bereits angewandter Beteiligung und noch möglicher Beteiligung untersuchen. Zum Schluss haben uns dann noch die Mitglieder des Bundesarbeitskreises ihre Vorstellungen präsentiert, wie sie Mitbeteiligung in Zukunft in der WiWö-Stufenmethode verankern möchten. Nach der Verabschiedung ging es dann bereits wieder nach Hause.


Alles in Allem war es ein ganz tolles, interessantes und spannendes Wochenende bei dem wir einiges für uns mitnehmen konnten. Ein besonderer Dank gilt den beiden Referentinnen, die vorher noch nicht viel mit Pfadfindern zu tun gehabt hatten und sich da auf ein Abenteuer eingelassen haben. Sie haben es sehr gut gemacht.
Fabian Bonetti, Pfadfindergruppe Hard