Wacheseminar der RaRo
vom 17 bis 18.05.2009
Von unseren Gästen aus dem Südtirol vom Stamm Bruneck
| Es war einmal ein Junge, der zu nichts taugte. Am liebsten schlief und
aß er, und sein größtes Vergnügen war es, etwas anzustellen. An einem
Sonntagmorgen gingen seine Eltern zu einem Dorffest. „Fein“, dachte der
Junge, „dann kann ich ungestört mit meinen Freunden Unfug treiben.“ Ein guter Freund des Jungen aber fragte ihn, ob er denn keine Lust hätte ein Pfadfinder zu werden. Weil es immer schon ein inniger Wunsch des Kleinenals war, sprang er auf sein Rad und fuhr zu seinen Eltern. Mutter und Vater hatten ihn sehr lieb und nahmen seine Bitte mit einem offenen Ohr auf. So ging es nicht mehr lange und er fand gute, neue Freunde und eine sinnvolle Beschäftigung in der Pfadfi nderbewegung. Die Jahre strichen ins Land und der Knirbs wuchs mit vielen abenteuerlichen Erlebnissen zu einem Mann heran. Ihm war unheimlich zumute, als er daran dachte, dass seine aktive Zeit bald vorbei sein könnte. Deshalb nahm er sich des Leitens an. „Doch wie soll ich wissen, was es alles braucht um ein gutes Vorbild zu sein?“, überlegte sich der junge Mann. „Woher bekomme ich Informationen um zu leiten anstatt geund begleitet zu werden?“ Um sein Wissen zu stärken machte er sich auf um zu lernen und besuchte mehrere Seminare. Im Laufe dieser Fortbildungen hörte er immer wieder die Worte Wache, Wache, wache! „Doch was hatte es nun schon wieder damit auf sich?“, fragte er wissbegierdig nach und erhielt als Antwort: „Bei der Wache handelt es sich um eine Methode der Ranger und Rover. Willst du mehr erfahren, so komme doch zum Wacheseminar und du wirst deine Antworten finden.“ Weil der jungen Leiter mit seiner Neugierde nicht alleine war, versammelten sich am Samstag den 17. April 12 weitere Leiter um sich ein Wochenende lang mit dem Thema Wache zu beschäftigen. ... war der - nur schon große Junge - weiter erlebt hat, findest du im Kompass (Juli 2009) |
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