Grundlagenseminar der GuSp, CaEx und GL
VOM 15.–17.05.09
Von unseren Gästen aus dem Südtirol vom Stamm Bruneck
Am Freitag, 15.05.09, haben wir (Martin, Davide, Simon und Moritz vom
Stamm Bruneck, Joelle von der Siedlung Welsberg und Daniela vom Stamm Taufers) uns auf den Weg nach Vorarlberg, genauer gesagt nach Wolfurt, zum Grundlagenseminar gemacht.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt sind wir schließlich angekommen und haben nicht schlecht gestaunt, als wir das schöne Pfadiheim gesehen haben. Wir wurden sofort herzlich vom Ausbildungsteam und den restlichen Teilnehmern empfangen, schlugen unser Zelt auf und nach einer flotten Tanzeinlage ging es dann auch ans Eingemachte: Es wurde gebastelt. Jeder der CaEx-GRUSE Teilnehmer brauchte natürlich ein Namensschild und einen Beutel aus Leder für die vielen Goldnuggets, die wir während dem Kurs sammeln würden – getreu dem Motto „Go West –- Goldrausch“ ging es dann auch los mit dem Gestalten unseres Weges, welchen wir im Laufe der nächsten Tage begehen würden.
Zum Abendessen gab es, wie konnte es im Wilden Westen auch anders sein, Chili con Carne – hier noch einen großen Applaus dem Koch, der uns die ganze Zeit wunderbar umsorgt hat. Am Abend beim Kuh-Wettmelken konnten wir Pusterer (Moritz und Daniela) überzeugen und erkämpften uns den 1. Platz. Auch der 3. Platz konnte ein Pusterer Team erobern.
Im Laufe der Tage haben wir in der CaEx-Gruppe viel Erfahrungen ausgetauscht, die Unternehmens-Methode erlernt und dies auch praktisch erprobt.
Das Ausbildungsteam war sehr kompetent, fachlich wie didaktisch, und hat es vers
tanden, uns die Schwerpunkte des Kurses nahe zu bringen. Die GuSp-Leiter hatten ihren Seminarraum im Zelt und hielten sich die meiste Zeit im Freien auf, während sie das Lagergelände im Rahmen von Abenteuerspielen und Präsentationen über das Patroullensystem unsicher machten. Als Höhepunkt durften die Kursteilnehmer sogar eine Gruppenstunde bei den Kids in Altach abhalten. Fazit: „So schlecht können wir das gar nicht!“ Beim Lagerfeuer schließlich wurden mit Marshmallows und Gitarre gesungen, gelacht und soziale Kontakte geknüpft. Sehr ungewohnt, neu, wohl aber interessant war für uns Südtiroler das „Spiri“, wo jeder für sich etwas mitnehmen konnte.
Am Sonntag zu Mittag war schließlich der Kurs zu Ende und mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns Richtung Heimat mit dem sicheren Wissen, irgendwann wieder an einem Kurs im schönen Vorarlberg teilzunehmen.
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende. Die Reise hat sich für uns ohne Zweifel gelohnt. Wir haben viel Tolles erfahren, erlebt und gelernt und können uns nur nochmals für die nette Gastfreundschaft bedanken.