PWA-Reise 2010 zum Lago Maggiore
28.-30. Mai 2010
Am Freitag, den 28. Mai war es mal wieder soweit – 72 PWA-ler aus ganz Vorarlberg gingen auf PWA-Reise. Dieses Jahr ging’s (was bei dem vielen Regenwetter hier im Ländle wohl allen verständlich ist) ab in den Süden – und zwar an den wunderschönen Lago Maggiore…
Frühmorgens wurden die vielen PWA-ler von Wolfurt bis Rankweil zusammengesam-melt. Wir Dornbirner stiegen um 6:20 Uhr in den großen Doppeldecker-Bus der Firma Nachbauer Reisen ein. Die Mädels belegten sofort die zwei Vierer-Sitzgruppen mit Tisch, denn da lässt es sich bekanntlich am gemütlichsten quatschen. Der Rest von uns bezog im oberen Stock des Busses Quartier. Auch Verena’s Sohn Jakob war dieses Jahr zum ersten Mal mit von der Partie – er sorgte dafür, dass wir während der Bus-Strecken ausreichend mit Cola, Apfelsaft und Mineralwasser versorgt wurden.
Wir fuhren über den San Bernardino hinunter nach Bellinzona. Nach der Jause ging’s dann weiter bis zum Lago Maggiore. Wir fuhren am Seeufer entlang bis nach Stresa, wo wir dann auch zu Mittag gegessen haben. Am Nachmittag stand ein Besuch auf der Iso-la Bella auf dem Programm. Zwei nette Capitano fuhren uns mit ihren rasanten Motor-booten hinüber zur Insel. Kaum angekommen, ging’s durch das Schloss in den dahinter angelegten Traumgarten. Der Weg bis zum Garten hatte es allerdings in sich: eine Treppe rauf, die nächste wieder runter, dann wieder rauf und nochmals runter… irgend-wie wollten die Stufen kein Ende nehmen… Obwohl wir ja an und für sich alle recht sportlich sind – aber mit dem Rolli im Handgepäck war das nicht ganz so easy. Doch der Anblick dieses tollen Gartens ließ die vielen Stufen dann schnell vergessen – und auch die Aussicht von dort oben war atemberaubend. Wir verließen dann den Garten und gingen wieder dutzende Stufen runter zur Promenade – dort gab’s dann als Belohnung ein leckeres Eis. Danach ging’s mit dem Boot auch schon wieder zurück nach Stresa. Einige Kilometer von Stresa entfernt war dann unser Hotel, die „Villa Carlotta“. Kaum dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer. Anschließend gab’s Abendessen im Hotel.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus nach Mailand. Dort wartete eine nette Fremdenführerin auf uns, die uns viele interessante Dinge über Mai-land und seine Sehenswürdigkeiten erzählte. Das Mittagessen im „Dogana“ war sehr lecker – für’s Tiramisu vergaben wir 100 Punkte. Am Nachmittag konnten wir noch ge-mütlich in Mailand bummeln und Kaffee trinken. Auch das eine oder andere T-Shirt ha-ben wir dort gekauft.
Nach dem Abendessen im Hotel spielte ein Alleinunterhalter für uns auf. Da wurden die meisten von uns wieder munter und schwangen ordentlich das Tanzbein. Auch Karle tanzte wie ein junger Gott – bis ihm auf einmal während eines rasanten Hüftschwunges plötzlich seine Hose runter rutschte. Das war vielleicht lustig!
Nach diesem langen und aufregenden Tag fielen die meisten von uns todmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen reisten wir gleich nach dem Frühstück ab. Wobei – Tanja von den Rankler PWA hatten wir ja blöderweise im Hotel vergessen. Zum Glück bemerkten Wer-ner und Albert schnell, dass einer fehlte, und so konnten wir sie nur ein paar hundert Meter vom Hotel entfernt wieder an Bord nehmen. Die Fahrt nach Locarno hatte es dann in sich… Auf der engen See-Straße kamen uns viele Autos mit Wohnwagen entgegen – aber unser Chauffeur Christof hat jede noch so brenzlige Situation bravourös gemeistert. In Locarno ging’s dann mit der Standseilbahn zum Wallfahrtsort Madonna del Sasso hinauf. Von der Bergstation aus ging’s über viele, viele Stufen hinunter zur Wallfahrtskir-che – und dann halt auch wieder hinauf. Das Mittagessen mussten wir uns wirklich schwer verdienen.
Um 15 Uhr hieß es dann wieder einsteigen – und wir fuhren über den San Bernardino wieder heim ins regnerische Ländle.
Ein dickes Danke an Monika und Albert, die diese tolle Reise für uns arrangiert haben!
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