Das Engagement

Methode der Ranger/Rover Stufe

Im letzten Jahr der bei den Pfadfindern wird der Rover/die Ranger dazu eingeladen, sich im Sinne des RaRo-Wahlspruchs „Sehen-Verstehen-Handeln“ im Rahmen seiner/ihrer Interessen und Fähigkeiten einen Schwerpunkt zu setzen. Dieser Schwerpunkt kann einen beschränkten Zeitraum umfassen oder jedoch länger dauern, sogar über die Tätigkeit in der Runde/Rotte hinaus.
Dieser Schwerpunkt kann in einem Bereich innerhalb oder außerhalb der Pfadfindergruppe/-bewegung liegen.
Beispiele dafür wären:

  • Gesellschaftspolitisches Engagement (Schulsprecher, Lehrlingssprecher, ...)
  • Religiöses Engagement (Kirchengemeinderat, ...)
  • Kulturelles Engagement (Theatergruppe, Literatur, ...)
  • Soziales Engagement (Altersheim, Essen auf Rädern - in Wien bezahlt, Rettung)
  • ...

Dieses Engagement kann und wird sehr oft auch etwas für den Rest der Runde/Rotte bringen, denn die Erfahrungen und Informationen können im Rahmen von Heimstunden oder Projekten (Ausflug mit Pensionisten aus dem Altersheim, gemeinsamer Erste Hilfe Kurs, ...) weiter verwendet werden.
Ein gut geplantes und betreutes Engagement eines Jugendlichen bringt nicht nur demjenigen selber sehr viel, sondern auch die gesamte Runde/Rotte kann davon profitieren und zuletzt auch der/die FührerIn/BegleiterIn.

Deine Aufgabe

Die/der FührerIn/BegleiterIn muß das Engagement eines seiner Ranger/Rover mit demjenigen gut Vorbereiten und Planen. Besonders der Zeithorizont ist dabei zu klären. Denn dem Jugendlichen sollte auf jedem Fall die Chance gegeben werden, nach einer bestimmten Zeit seine Tätigkeit zu überdenken und eventuell aus einem Engagement auszusteigen, wenn die Belastung zu groß ist.
Während der Zeit des Engagements muß sie/er jederzeit für den Jugendlichen da sein, um eventuelle Probleme, wie Überlastung, ..., sofort klären zu können. Der Jugendliche braucht in dieser Zeit eine besondere Unterstützung. Diese kann schon durch Gespräche über die Tätigkeit gegeben werden.

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