Ausbildung zum/zur PfadfinderleiterIn

Die Ausbildung von PfadfinderleiterInnen ist so alt wie die Pfadfinderbewegung selbst.


Als sich nach dem 1. Weltkrieg die Pfadfinderbewegung schlagartig über die ganze Erde zu verbreiten begann, erkannte Baden-Powell schnell die Notwendigkeit eines geregelten Ausbildungskonzeptes. Er wollte Ideale und Grundprinzipien des Pfadfindertums überall gleich vermittelt wissen.

Nach BiPis Grundidee steht die Förderung der persönlichen Entwicklung junger, heranwachsender Menschen im Vordergrund.

Und so gelten auch heute in der Pfadileiter-Ausbildung die zwei Prinzipien:

Persönliche Entwicklung

und

„Pfadfinderei“


Der Begriff „Learning by doing“ wird heute von vielen Outdoor- und Erlebnispädagogen verwendet. Dass dessen Ursprünge schon auf unseren Gründer BiPi zurückgehen, wird dabei oft vergessen.


Diese Grundprinzipien bilden das Fundament für die Pfadfinderausbildung.

3 Säulen der Pfadfinderausbildung - Selbst, Gruppe, Seminare

Das Dach der Pfadfinderbewegung wird auf 3 Säulen getragen.

 

„SELBST“ - Persönliches Lernen

Es ist wichtig, dass du dich als PfadfinderleiterIn in einem gewissen Ausmaß selbst für deine Ausbildung verantwortlich fühlst. Du kannst viele Kenntnisse und Fertigkeiten ohne Hilfe anderer erwerben, z.B. aus Büchern oder sonstigem Ausbildungsmaterial, durch Reflexion der eigenen Führungstätigkeiten. Die dazu notwendigen Anregungen erhältst du unter anderem durch deine Gruppenleiterin oder den Ausbildungsverantwortlichen deiner Gruppe.

Informationsquellen:

  • Stufenbehelfe (für jede Pfadfinderstufe gibt es Behelfe): erhältlich im Scout Shop
  • Pfadfinderzeitschriften: Kompass, PPÖ Brief
  • „Spiri-Rucksack“
  • „Schritte“ + „Begegnungen“ (für persönliche Entwicklung bei den Pfadfindern)
  • Homepage des Landesverbandes Vbg.
  • Homepage der PPÖ
  • Link auf verschiedene Gruppen-Homepages u.v.m.

Direkter Kontakt:

  • Landeshocks (WiWö-Hock, GuSp-Hock, CaEx-Hock, RaRo-Hock):

Für jede Stufe findet ca. 3 – 5 x jährlich ein Hock für alle interessierten StufenleiterInnen Vorarlbergs statt. Neben Informationen ist dabei ein Schwerpunkt der Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen.

  • Landesbeauftragte der Stufen

Zögere nicht, deinen StufenLandesbeauftragten zu kontaktieren, wenn es Fragen gibt. Die aktuellen Telefonnummern und Adressen findet sich in jedem Kompass auf der letzten Seite.

  • Landesausbildungsteam

Natürlich steht Euch auch das Landesausbildungsteam jederzeit mit Rat und Tat zur Seite

 

Bild des Ausbildungsteams mit Cecilia, Kaschi und Tobias

Cecilia Bischofberger, Eugen "Kaschi" Kellner und
Tobias Bischofberger

 

„GRUPPE“ – Lernen in der Pfadfindergruppe

Der Jugendleiterausbildung innerhalb der Pfadfindergruppe kommt eine entscheidende Bedeutung zu.
Die Forderung nach Kontinuität der Ausbildung, die Notwendigkeit, die Inhalte auf die Bedürfnisse der
Pfadfindergruppe bzw. auf die Bedürfnisse des einzelnen Jugendleiters abzustimmen, können in der
Pfadfindergruppe am besten erfüllt werden.



Möglichkeit zur Jugendleiterausbildung in der Gruppe bilden zum Beispiel

  • Gruppenrat
  • Pfadfinderleiterrunden
  • Leiterwochenenden
  • Erfahrungsaustausch zwischen den Stufen
  • Lernen von „Älteren Leitern“ in der eigenen Stufe
  • gemeinsame Reflexion von Veranstaltungen
  • und natürlich „Training on the Job“.

Überlege dir, wie bei dir in der Gruppe die Ausbildung verläuft und wende dich an deinen Gruppenleiter oder den Ausbildungsverantwortlichen deiner Gruppe, wenn du noch Fragen oder Anliegen dazu hast.

Nino auf Seminar

 

„SEMINARE“ – Lernen auf Seminaren

Auf Seminaren können am besten die Inhalte vermittelt werden, die besonders geschulte AusbildnerInnen erfordern. Darüber hinaus sollen die Seminare für den einzelnen Teilnehmer ein persönliches Erlebnis sein, das für die weitere Tätigkeit als PfadfinderleiterIn motiviert. Sie garantiert zudem ein einheitliches Ausbildungsniveau.

Im Allgemeinen sollten Seminare im eigenen Landesverband, also Vorarlberg, besucht werden. Die Landesausbildner stehen dir aber auch zur Verfügung, wenn es erforderlich ist, eine Ausnahme zu machen.

Pascal im Seminar

PWA bauen eine Wasserrutsche

 

 

 

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