Bundespfingsttreffen 2010

Das war dasLogo 
Stierwoscha: Pfadililie, davor ein Wappen mit Stier und Tüchle darauf 
die Hohensalzburg

„Stierwoscha 2010“

 


Die Dornbirner RaRo sind „Stierwoscha“


Zum bereits traditionellen Bundespfingsttreffen der österreichischen Ranger und Rover lud dieses Mal der Salzburger Landesverband ein – nachdem Vorarlberg letztes Jahr Austragungsort dieses immer einzigartigen Events war, keine leichte Aufgabe. Wie immer reiste eine ganze Delgation von Vorarlberger „Alt“-Pfadfindern (ja gut, so alt auch wieder nicht…) mit dem Zug gen Osten. Selbstverständlich fanden sich unter diesen auch einige Messestädter wieder, die ob der schieren Größe der Stadt Salzburg, wo ein Umstieg von der Bahn auf den Bus notwendig war, kaum noch von der „größten Stadt Vorarlbergs“ zu sprechen wagten. Zu auffällig sind die Unterschiede zwischen dieser fast 150.000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Kultur und unserer ruhigen, geliebten Heimatstadt mit ihren gemütlichen 45.000 Seelen. Doch was ein richtiger Pfadi ist, den hält es nicht lange in der Großstadt und so führte der bis zum Anschlag mit Pfadfindern gefüllte Linienbus die Besucher aus dem Westen alsbald in die beschauliche Hügellandschaft des Salzburger Flachgaus, wo der Lagerplatz im Pfadfinderdorf Zellhof in der Gemeinde Mattsee (manch Einer wird sich vielleicht noch an das Großlager 1999 erinnern) alsbald in Beschlag genommen wurde. Gegen Abend tummelten sich schon an die 600 Jugendliche und Junggebliebene auf dem weiträumigen Lagergelände. Gleichzeitig fanden auch schon das Markttreiben der Zünfte und die Prämierung der besten Zuchtbullen statt. Tragischerweise konnte die Gruppe Dornbirn ihren geliebten Zuchtbullen „Apollo 13“ nicht präsentieren, da dieser bereits im Zuge der Anreise einem schrecklichen Bahnunglück zum Opfer gefallen war und deshalb nur noch in Form von wohlschmeckenden Würstchen zu präsentieren war. Dennoch wurde der verstorbene Bulle unter die fünf besten Zuchtbullen des Abends gewählt und anschließend in einer öffentlichen Zeremonie abermals seiner gedacht.

Am darauf folgenden Tag waren die traurigen Momente des vergangenen Tages bereits vergessen und die Dornbirner Delegation konnte sich voll und ganz den zahlreichen angebotenen Workshops, wie etwa „Wild Cooking“, einer Stadtführung durch Salzburg oder der „Jagd nach Mister X“ widmen. Der Abend des Pfingstsonntags wurde dann durch diverse Showeinlagen, wie etwa einem Feuerzauberer und Schwertduellen eingeläutet und entwickelte sich – der Tradition der Bundespfingsttreffen folgend – zu einem fröhlichen Partytreiben. Die Abreise gegen Mittag des Pfingstmontags ist eigentlich keiner besonderen Erwähnung mehr wert, sei aber der Ordnung halber doch erwähnt. Der völlig überfüllte Zug, in dem wir dank des ausgeprägten Organisationstalents der Österreichischen Bundesbahnen nicht genügend Sitzplätze hatten, führte uns in weiterer Folge wieder zurück in das kleine Land vor dem Arlberg.

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